Du hast keine Lust auf Zahnschmerzen. Du findest Mundgeruch abschreckend. Du möchtest nicht, dass der Zahnarzt bohrt oder gar Zähne zieht. Du willst beim nächsten Date gut schmecken. Bleibt also nur eins: Mund- und Zahnpflege ohne Wenn und Aber!

So putzt du deine Zähne richtig

Nach jeder Hauptmahlzeit, zumindest aber morgens nach dem Frühstück und abends vor dem Schlafengehen geht es so:

  • Den Mund gründlich mit Wasser ausspülen!
  • Eine erbsengroße Menge Zahnpasta auf die Zahnbürste drücken!
  • Zuerst die Kauflächen kräftig schrubben - unten und oben!
  • Jetzt Schneidezähne aufeinander stellen und die Außenseiten der Zähne vom hinteren Backenzahn bis nach vorne zur Mitte in kleinen, kreisenden Bewegungen putzen, oder besser noch: abschnittsweise rütteln und vom Zahnfleischrand (rot) her zur Zahnspitze (weiß) die Beläge auswischen. Die Bürste setzt du oben und unten jeweils schräg zum Zahnfleisch an, dann werden die Zähne tip top! Kein Schrubben und zu festes Aufdrücken auf den Außenflächen, das gibt querliegende Putzriefen auf den Zähnen oder beschädigt das Zahnfleisch.
  • Dann den Mund weit aufmachen: Innen im Seitenzahnbereich - wie schon außen - mit der Zahnbürste kreisen oder rütteln und auswischen. Bei den vorderen Zähnen die Zahnbürste am besten senkrecht stellen. Das Ganze mit den unteren Zähnen wiederholen.
  • Zum Schluss den Mund nur ganz kurz mit Wasser ausspülen, damit die restliche Zahnpasta besonders intensiv wirken kann.

Das sind die richtigen Bürsten

Wähle eine Zahnbürste mit einem kleinen Bürstenkopf. Achte auf die Härte: Hast du manchmal Zahnfleischbluten? Dann nimm weiche Borsten, aber putze trotzdem weiter. Ist bisher alles gesund im Mund? Dann ist ein mittlerer Härtegrad gut. Die Borsten sollten am Ende abgerundet sein. Alle acht bis zwölf Wochen bzw. wenn sich die Randborsten nach außen biegen gibt’s eine neue Bürste! Ob Handzahnbürste oder elektrische ist übrigens egal – drei Minuten putzen solltest du mit beiden Bürsten.

Zahnpasta & Co

Kaufe dir immer Zahnpasta, die Fluoride enthält. Fluorid gehört zu den unbedingt notwendigen Spurenelementen, die jeder Mensch von Natur aus für seinen Organismus braucht. Ohne Fluorid würden weder Knochen noch Zähne richtig wachsen. Fluorid härtet den Zahnschmelz und schützt die Zähne vor Karies.
Einmal pro Woche kannst du auch ein Fluorid-Gelee benutzen. Das enthält zehnmal mehr Fluorid als normale Zahnpasta. Und dann gibt es auch fluoridhaltige Spülungen - ebenfalls total sinnvoll gegen Karies! Besonders, wenn du eine Zahnspange hast, sind Mundspülungen angesagt.

Warum Zahnseide so wichtig ist

Du meinst, es sei eine lästige Fummelei? Selbst mit der raffiniertesten Hightech-Bürste kommst du nicht dahin, wo du mit Zahnseide hinkommst – nämlich in die Zahnzwischenräume. Einmal am Tag sollte die Zahnseide zum Einsatz kommen! Du weißt nicht, wie man Zahnseide benutzt? Lass es dir am besten beim nächsten Zahnarztbesuch einmal zeigen oder klick hier!

Kaugummi erlaubt!

Aber nur zuckerfreie Zahnpflegekaugummis. Ist doch logisch! Das ist wirklich kein Werbetrick! Sie ersetzen zwar nicht das richtige Zähneputzen. Für zwischendurch kannst du deinen Zähnen mit dem karieshemmenden Zuckeraustauschstoff Xylit aber etwas Gutes tun. Außerdem regen Zahnpflegekaugummis den Speichelfluss an. Hört sich „Ihh!“ an, ist aber gut! Der Speichel neutralisiert die Säuren im Mund, bildet einen Schutzfilm gegen Bakterien und schwemmt Mineralien in die Zähne.
In der Schule kaust du aber nur in der Pause, o. k.? Und dann ab damit in den Papierkorb!